
The Planning
2023 / 2024
Am Anfang stand nur ein kurzer Gedanke …

Der Erste Gedanke
22.09.2023
Erst war es nur ein kurzer Gedanke, eine Laune … Urlaub mal anders machen. Eine Rundreise – Ein „Roadtrip“. Der zweite Gedanke war: „Wohin?“ Ganz schnell war das Ziel klar. Weit hoch nach Schottland in die Highlands. Mit dieser Idee im Kopf bin ich zu Jasmin meiner Lebensgefährtin um Ihr davon zu erzählen.
Die Idee vom Roadtrip England – Schottland – Irland war geboren.

Die Karte
25.09.2023
Ich hatte die Idee, Ziele die Wir uns anschauen wollen auf einer Englandkarte zu markieren. Irgendwie wurde die Karte dann immer größer. Zum Schluss brauchte ich 4 Karten und eine Menge Platz an der Dachschräge. Jetzt können wir aber bestens unsere Ziele festlegen.

Die Irlandkarte
28.09.2023
Und natürlich darf auch eine Irlandkarte nicht fehlen. Diese ist glücklicher Weise nicht so übergroß geworden. Und die ersten Ziele sind auch schon gefunden. Die Old Library in Dublin und der Giant´s Causeway im Nordwesten von Irland.

Erfahrungen
29.09.2023
Ich hatte anfangs eigentlich gedacht, wir fahren mit unserem eigenen Auto nach England. Wir haben erst im August eine kleine spontane Tour im Salzburger Land und in den italienischen Dolomiten unternommen und erste Erfahrungen mit Übernachtung im Auto und im Zelt gemacht. Es waren nicht gerade die Bilderbuch-Erfahrungen, es war jedoch auch keine Katastrophe. Es zeigte uns aber, das es für uns vorstellbar war. Also haben wir uns auf die Suche gemacht und das WorldWideWeb nach Ideen durchforstet.

Keine Ahnung
29.09.2023
Ganz schnell war der Gedanke vom separaten Zelt vergessen. Ein Dachzelt soll es nun sein. Ich bin jedenfalls überzeugt davon das es eine gute Idee ist. Mit jeder neuen aufgerufenen Website stiegen dann unsere Ansprüche an das Zelt und leider auch parallel dazu der Preis. Immer mehr wurde uns klar … wir haben keine Ahnung. Was ist Wichtig am Zelt, was braucht man(n) oder, was braucht man(n) dann wieder nicht oder die Frau und andersherum. Wir müssen uns so ein Zelt also mal richtig anschauen.
Und wo kann man das am Besten … na klar … auf einer Messe. Also haben wir jetzt nach Messeterminen gesucht. Und sind auch schnell fündig geworden. Es steht im Januar 2024 die CMT in Stuttgart und im Februar 2024 die f.re.e in München auf dem Plan. So weit so gut. Das ist somit also unser Plan, wir schauen uns auf den Messen die verschiedenen Dachzelte an und treffen danach mit mehr oder weniger „Fachwissen“ eine Entscheidung.

Camping – Messen
29.09.2023
01.10.2023
Nachricht am Morgen
Doch schnell zeigt sich, Frauen müssen andere Dinge bedenken, als Männer. Denn heute früh kam eine WhatsApp-Nachricht von Jasmin mit einem Link zu einem Reisemobilvermieter bei mir an. Mein erster Gedanke : „Schöne Idee, aber das wird teuer.“ Ich selber wäre aber so schnell gar nicht auf die Idee gekommen, eben weil ich der Meinung war, das es nicht gerade erschwinglich wäre. Ich musste jedoch ganz schnell einsehen, das ich mich ja mal so richtig getäuscht hatte.
Die Rechnung
Aber wie kam Jasmin jetzt darauf? Bei unserer intensiven Dachzelt-Suche vor paar Tagen hatte ich grob durchgerechnet, das solch ein Zelt erstmal nicht viel mehr als etwa 2000€ kosten dürfe, da sonst auch ein Hotelzimmer mit 100€ die Nacht günstiger wäre und ein Hotelzimmer ja noch einige Annehmlichkeiten mehr inklusive hätte, wie zum Beispiel ein richtiges Bett, Toilette und nicht zu vergessen eine Dusche. Und genau da setzte Jasmin ein, woran ich erstmal gar nicht gedacht hatte.
FrauenThemen
Frauen haben nun mal in regelmäßigen Abständen Frauenthemen und diese bedürfen natürlich einer gewissen Aufmerksamkeit. Jasmin hatte jetzt natürlich auch schon mal nach einem Reisemobil mit wichtigen Annehmlichkeiten geschaut und zu unser beider Überraschung war es finanziell im Rahmen.
Umgeplant
Also wenn man jetzt noch, so wie wir es dann letztendlich getan haben, unseren Roadtrip außerhalb der Hauptsaison umplant. Und das ist auch der Grund warum wir jetzt Ende September 2024 fahren und nicht wie anfänglich geplant die ersten drei Augustwochen.
Stundenlang
Nun könnte wir ja sagen, wir brauchen nicht weiter suchen, wir haben uns ja schon zwei Camping-Messen vorgemerkt. Wir schauen uns dort dann also keine Dachzelte sondern jetzt eben halt Reisemobile an.
Nein … Wir haben umgehend noch stundenlang unzählige Internetseiten verschiedener Reisemobilvermieter nach Angeboten durchsucht und verglichen.
Aber das Gute liegt meist so nah.
Verschlossen
Jasmin hatte plötzlich den Gedanken: „Wir haben doch hier auch einen Reisemobilvermieter!“.
Also um genau zu sein Caravancenter Brockmann in Graben.
Damit war klar, wir schauen uns mal so ein Reisemobil vor Ort an. Gesagt, getan… es ist Sonntag und Dank Klimawandel auch für Anfang Oktober noch sehr warm und somit haben wir uns heute mit den Fahrrädern aufgemacht. Leider wurden wir enttäuscht, da die Reisemobile auf einem abgeschlossenen Gelände stehen, konnten wir heute leider keinen Blick ins Innere riskieren.

Die Liste
09.10.2023
Anfangs in den ersten Tagen sind uns natürlich so diese typischen Reiseziele wie London, Stonehenge und Edinburgh eingefallen. Diese haben wir auch sehr schnell in den Karten markiert. Jetzt jedoch kommen immer mehr Tipps und Empfehlungen von Freunden und Bekannten hinzu. Also brauchen wir eine Liste damit wir nicht den Überblick verlieren. Und diese Liste wird von Tag zu Tag länger.

Our Camper 11.10.23
Heute sind wir nun nochmal zum Reisemobilvermieter gefahren. Ich muss zugeben, ich war sehr schnell überzeugt. Wir haben uns zwar noch einige Fahrzeuge zeigen lassen und uns auch beraten lassen, aber schon bei der Angebotserstellung und nach dem ich den Mietpreis gesehen hatte, war mir klar … hier buchen Wir.

Vorteile
Es ist zwar einige hundert Euro teurer als andere bekannte Anbieter, aber die Standortvorteile liegen klar für uns auf der Hand. Bei anderen Anbietern müssten wir das Fahrzeug teilweise von weit her und vielleicht Tage vor der eigentlichen Abreise abholen. Hier können wir noch am Abholtag das Reisemobil packen und noch am selben Tag losfahren.

Buchung
Wir haben uns natürlich noch eine Nacht Bedenkzeit genehmigt, aber gleich heute habe ich unser Reisemobil fest gebucht. Auch wenn es noch ein knappes Jahr bis zum ersten Reisetag hin ist, aber schon jetzt mit der Buchung unseres Reisebegleiters steigt die Vorfreude. Und um es vorwegzunehmen … auf die beiden Camping-Messen fahren wir trotzdem noch.
Hoffnung & Beten
Von Jetzt auf Gleich.
Da kannst Du Alles bis auf die kleinste Eventualität durchplanen, aber zum Schluß entscheidest nicht Du, ob Du diese Reise antrittst. Alles wird von Jetzt auf Gleich unwichtig und Du kannst nichts dagegen unternehmen. Du kannst nur hoffen und beten.
31.10.2023


GLÜCK
15.November 2023
Mit keinen Worten lässt sich dieses unvorstellbare Glück beschreiben.
Neujahr 2024
In 263 Tagen und 22 Stunden beginnt unser großes Abenteuer. Unsere Planungen sind komplett zum Stillstand gekommen. Auch wenn in den letzten Wochen an unsere Reise nicht zu denken war, stand jedoch nie der Gedanke im Raum unseren Roadtrip zu verschieben.
Es ist immer noch genügend Zeit bis es los geht.

CMT Stuttgart
Die Urlaubs-Messe
19.01.2024
Die Alten
Die CMT in Stuttgart. 8 Uhr war Abreise aus Untermeitingen. Unser Plan war vor Öffnung der Messe vor Ort zu sein, damit wir in Ruhe einen Parkplatz finden können und es eventuell noch nicht so überlaufen ist. Schließlich war es Freitag und da würde also irgendwann die Hölle dort los sein. Das Wetter war auf unserer Seite, es hatte aufgehört zu schneien. Bis Stuttgart sind wir auch sehr gut und zügig durchgekommen.
Wir hatten jedoch die ältere und erfahrenere Camper-Generation nicht mit in unsere Planungen einbezogen. Diese waren natürlich noch viel früher und auch gleich mit ihren Wohnmobilen angereist. Somit waren sämtliche Parkplätze um das Messegelände schon belegt und um das Messegelände herum überall Stau. Wir haben uns dann vom Messegelände etwas entfernt und im Nachbarort Echterdingen noch ein relativ leeres Parkhaus gefunden. Und günstiger als auf dem Messegelände war es dann glücklicherweise auch noch.




Wir haben es geschafft …Wir sind auf der CMT. Da wir etwas außerhalb geparkt haben, mussten wir noch gute 20 Minuten zu Fuss bis zur Messe laufen. Wir sind gespannt was uns alles erwartet. 8 riesige Messehallen liegen vor Uns.
Da steht Er … gleich in der ersten Halle. Unser Reisebegleiter in voller Pracht. Wir hatten natürlich gehofft ihn uns hier noch mal in Ruhe anschauen zu können, aber wir wurden eines Besseren belehrt. Ständig trampelten Mittsechziger pärchenweise durch das Wohnmobil. Der typische deutsche Campingfanatiker saß einem ständig im Nacken und wartete ungeduldig darauf, das er auch gleich direkt nach Dir die Schubladen oder Schränke Auf- und wieder Zumachen darf.
Von in Ruhe anschauen und ausprobieren konnte nicht die Rede sein. Es war mehr ein kurzes Hineingehen oder manchmal auch nur ein kurzes Hineinschauen möglich, da meistens schon 3 bis 4 Dauercamper gleichzeitig das Wohnmobil besetzten und die Betten oder die Dusche durchtesteten. Es war ein sich in fast jedem Wohnmobil wiederholendes Schauspiel. Manchmal standen wir sogar an, um mal ins Innere schauen zu können.
Wenigstens hatte ich dort die Gelegenheit mir noch fehlende Informationen zu unserem Reisebegleiter zu besorgen. 70 Liter … damit ließ sich was anfangen. Für die Berechnung unserer Spritkosten benötigte ich noch das Fassungsvermögen des Tanks. Bei unserer aktuell geplanten Gesamtstrecke von gut 7000 km ist jeder Liter mehr im Tank wichtig. Wer weiss denn schon, wie weit wir in Schottland später bis zur nächsten Tankstelle fahren müssen. Aber zur Not hätten wir ja auch noch unsere E-Bikes mit.
Nach zwei Stunden kommt unsere erste wichtige Erkenntnis … Wir gehören hier auf Grund unseres Alters zu einer Minderheit. Das Durchschnittsalter der Besuchermassen muss weit über 60 Jahre liegen. Die zweite vielleicht wichtigere Erkenntnis … Getränke immer selber mitbringen. Ein gefühltes Vermögen von 9€ inklusive Pfand mussten wir für zwei Plasikflaschen 0,5l Apfelschorle berappen. Aber sie war wenigstens eine regionale Spezialität von einem regionalem Anbieter.
Erste Erkenntnisse

Nach 4 Stunden
4 Stunden laufen wir mittlerweile durch die Messehallen. Es wird immer voller und wir verlieren so langsam den Überblick über die schiere Masse an Wohnmobilen und Wohnanhängern. Immer mehr gleichen sich die Fahrzeuge. Die Marke oder der Hersteller auf den Fahrzeugen ändert sich und manchmal auch die Farbe der Zierleisten im Innenraum. Jedoch man sieht kaum was außergewöhnlich Neues oder Anderes. Es sind meistens nur marginale Unterschiede oder Lösungen für das selbe Problem.

Der Kühlschrank
Wir haben etwas Neues entdeckt. Der Einbaukühlschrank lässt sich in beide Richtungen öffnen. Eigentlich auch eine coole Idee für die heimische Küche. An Hand des verwunderten Schmunzelns der Mittsechziger über unsere Begeisterung für die revolutionäre Kühlschranktür, wurde uns klar, das diese Funktion des beidseitigen Öffnens wohl dann doch Standard ist. Wir haben das nur in den ersten 100 Wohnmobilen die wir besichtigt haben nicht bemerkt.

Echte Highlights
Zwischen all den üblichen Wohnmobilen die man auch so tagtäglich auf den Straßen antrifft, gab es natürlich auch schon echte Highlights zu sehen. Da ist der ID-Buzz als Camper, oder die Retro Camper von Citroën oder auch das farbliche Highlight für Jasmin, ein komplett in türkis gehaltener Camper auch von Citroën. Zwischendrin mal ein bulliger Offroader für sehr spezielle Campingtouren. Selbst einen Cabrio-Camping-Bus gab es zu sehen. Für jeden das Passende.

Der Kia EVO 9
Ein zweites Mal haben wir jetzt nach gut 6 Stunden nochmal ein Vermögen für zwei Flaschen Apfelschorle ausgegeben. Was tut man nicht alles für die Region. Wir haben fast alle Hallen gesehen.
Es ist zwar kein Wohnmobil, aber er funktioniert wohl sehr gut als Zugmaschine für einen Wohnanhänger. Der Kia EVO 9 … den können wir uns sehr gut als unseren nächsten fahrbaren Untersatz in der Auffahrt vorstellen. Und ein E-Auto ist er auch noch. Wir würden also auch noch etwas Gutes für die Umwelt tun.








Die letzte Halle. Unsere Füße schmerzen, der Rest möchte auch nicht mehr so recht und aufnahmefähig für neue Informationen sind wir schon länger nicht mehr so richtig. Jetzt kommen nur noch die Luxuswohnmobile auf 4, 6, 8 oder 12 Rädern. Mit Faszination und leichtem Kopfschütteln schauen wir uns noch diese riesigen fahrenden Einfamilienhäuser an. Teilweise so groß, das im hinteren Teil noch der Zweitwagen reinpasst.
Nach 7 Stunden, 8 Messehallen und gut 10 km zu Fuss …
Wir sind fertig !!
Eine Unmenge Infos
21.01.2024
Vor zwei Tagen haben wir eine Unmenge an Info-Material von der CMT in Stuttgart mit nach Hause gebracht.
Was soll man sagen …. hat sich der Besuch bei der Messe gelohnt? … definitiv. Unser Plan ist ja eigentlich immer noch ein 3wöchiger Roadtrip von Untermeitingen nach England über Schottland nach Irland und wieder zurück. Mit jeder neuen Seite die wir umblättern, finden wir jedoch immer neue Sehenswürdigkeiten in neuen Städten oder kleineren Orten die bis jetzt noch nicht auf unserer Route lagen. Oder wir finden auf unserer Route immer mehr was wir noch besichtigen, auf Fotos festhalten und in Erinnerung behalten sollten. Wir machen immer längere Listen mit Zielen, aber so langsam wissen wir nicht mehr wo wir anfangen und wo wir aufhören sollten. Alles möchten wir irgendwie mitnehmen und uns anschauen. Mittlerweile wird die Planung dadurch aber auch immer Kleinteiliger und wenn wir so weiter machen, halten wir auf unserer Reise alle paar Kilometer an um uns irgendetwas anzuschauen. Es gibt also nur zwei Möglichkeiten … entweder wir misten unsere Wunschliste stark aus und setzen Prioritäten oder wir finden uns damit ab, das wir in den drei Wochen nur bis London kommen. Aber vielleicht kommen wir nicht schon nach drei Wochen zurück, sondern erst nach 3 Monaten.

Whisky & Whiskey
25.03.2024

Auf die Frage, wo die Wiege des Whiskys stehe, wird wohl die Mehrzahl der Menschen mit Überzeugung antworten: „In Schottland natürlich“. Stimmt aber trotzdem eher nicht. Der erste Whisky wurde aller Wahrscheinlichkeit nach in Irland gebrannt. Die Legende will es, das die Kunst der Destillation Irland bereits im 5. Jahrhundert erreichte, und zwar während der Missionierung durch den heiligen Patrick, der die grüne Insel angeblich nicht nur mit den Segnungen des Christentums bekannt machte, sondern auch mit jenen der Alkoholbrennerei. Dies führen die Iren gern als Argument an, wenn sie die Erfindung des Whiskys oder vielmehr Whiskeys für sich beanspruchen – worauf die Schotten gerne kontern, das Saint Patrick in Dumberbarton und damit in Schottland geboren sei, was sie zu den rechtmäßigen Whiskyerfindern mache. Auf Gälisch nannte man die glasklare Flüssigkeit, die durch das Brennen von Trestern oder Getreide entstand, uisge beatha – Lebenswasser – was auf das lateinische „aqua vitae“ zurückgeht. Von Irland aus nahm das Wissen um die Whiskyherstellung dann seinen Weg nach Schottland, wo man das Originalrezept gleich auch ein wenig veränderte. Anstatt Kohle verwendet man dort für das Befeuern der Öfen, Torf. Dadurch erhält der schottische Whisky seinen speziellen rauchigen Geschmack, der ihn bis heute unverwechselbar macht. Ein erster schriftlicher Hinweis auf die Produktion von Whisky in Schottland findet sich in einem Steuerregister aus dem Jahr 1494, wo vermerkt ist, dass ein gewisser Bruder John Cor aus dem Kloster Lindores acht boll (altes Hohlmaß für Getreide) Malz erworben habe, um damit Lebenswasser herzustellen. Die Iren gaben dem Kind also seinen Namen, während die Schotten sich seiner ersten schriftlichen Erwähnung rühmen dürfen. Whisky und Whiskey – In Schottland und Kanada produziert man Whisky, in Irland und den USA schwört man auf Whiskey. Das zusätzliche „e“ gibt lediglich einen Hinweis auf die Herkunft, weitere Schlüsse auf Qualität oder Herstellungsweise des Getränkes lassen sich allein aufgrund der unterschiedlichen Schreibweisen nicht ziehen.

Vor vielen Jahren bekam ich eine Flasche „Connemara Irish Whiskey“ geschenkt. Da ich zu dieser Zeit kein Whiskeytrinker war, stand dieses Geschenk dann auch viele Jahre ungeöffnet bei mir im Schrank. Im Jahr 2020 lernte ich Jasmin, meine Lebensgefährtin kennen. Sie wiederum trank sehr gerne mal einen guten Whisky und somit führte sie mich an das Lebenswasser der Iren heran. Mit Ihr zusammen öffnete ich an einem gemütlichen warmen Sommerabend die Flasche „Connemara“, welche nun lange genug bei mir im Schrank auf ihre Bestimmung gewartet hatte. Ich muss zugeben, anfänglich konnte ich mich mit dem kräftigen Geschmack von Whiskey nur sehr bedingt anfreunden. Wir probierten mit der Zeit viele Whiskey aus, wobei wir uns nur auf schottischen und irischen Whiskey beschränkten.
Wir hatten Whisky darunter, die sehr rauchig daherkamen und die selbst noch als Cocktail kaum an ihrer rauchigen Note verloren, und wir hatten welche die sehr fruchtig und mild im Geschmack waren. Es entwickelten sich nach und nach Vorlieben, wobei wir immer noch viel Neues ausprobieren. Ich möchte nicht sagen, dass wir zu Kennern geworden sind, aber doch schon zu Whiskey-Liebhabern.



Wir hatten Whisky darunter, die sehr rauchig daherkamen und die selbst noch als Cocktail kaum an ihrer rauchigen Note verloren, und wir hatten welche die sehr fruchtig und mild im Geschmack waren. Es Und somit ist unsere Reise nach England auch mit dem Whiskey verbunden. Wir fahren jetzt nicht wegen dem Whiskey nach England, Schottland und Irland, sondern hauptsächlich um uns die Länder, die Landschaften und Städte mit ihren Sehenswürdigkeiten, Traditionen und Menschen anzuschauen, aber der Whiskey ist natürlich auch allgegenwärtig. Bei unserer anfänglichen Reiseplanung waren Whiskey-Destillerien jetzt nicht unbedingt in großer Zahl auf unserer Bucket List. Jetzt zum Ende hin sind jedoch Einige hinzugekommen. Inwieweit wir alle Destillerien anfahren können und auch werden, wird sich dann zeigen, aber ein anderes Problem hat sich damit aufgetan – Der Brexit und der damit verbundene Zoll. Danach dürfen wir nur 1 Liter Spirituosen pro Person in die EU einführen. Sollten wir also uns bei jedem Besuch einer Distillery für den Kauf einer oder mehrerer Flaschen Whiskey entscheiden, werden vermutlich bis zum Ende unserer Reise einige Liter an Whiskey zusammenkommen. Wie wir dann diese Mengen ungestraft aufs europäische Festland bekommen, ist uns noch nicht ganz klar. Alles bis auf den erlaubten 1 Liter vor der Überfahrt nach Calais auszutrinken, wäre auch nicht sehr praktikabel, und eine Distillery zu besuchen, ohne ein Souvenir mitzunehmen steht für uns auch nicht zur Diskussion. Wir tüfteln also noch an einer „trinkbaren“ Lösung. sich nach und nach Vorlieben, wobei wir immer noch viel Neues ausprobieren. Ich möchte nicht sagen, dass wir zu Kennern geworden sind, aber doch schon zu Whiskey-Liebhabern.
Fazit
Im September 2023 hatten wir mit der Planung für unseren ersten Roadtrip begonnen. Viele haben uns ungläubig angeschaut und gefragt, warum wir den schon ein Jahr vorher mit der Planung anfangen. Zu Beginn war es einfach nur die Vorfreude auf die Reise. Wir wollten einfach Starten.
Mit der Zeit merkten wir aber immer mehr, das es wirklich viel Zeit braucht, um solch eine Reise gut zu planen. Zumal es ja für uns die erste Reise in dieser Form und in diesem Umfang ist. Also haben wir uns auch nicht beirren lassen und munter weiter geplant.
Rückblickend können wir für uns sagen, das es die richtige Entscheidung war, so zeitig mit der Planung zu beginnen. Vieles braucht einfach seine Zeit, wie zum Beispiel den passenden motorisierten Reisebegleiter zu finden, wenn man nicht schon Einen sein Eigentum nennen kann oder auch einen neuen Reisepass beantragen.
Auch wenn wir zwischendurch wochenlang nicht mit der Reiseplanung weiter machen konnten, waren wir nie im Stress und konnten so alles gut planen und alles bedenken.
